Oberstes Ziel des Infektionsschutz- und Hygieneplan ist es, alle am Schulleben beteiligte Personen vor den Gefahren einer Infektion mit dem Corona SARS-CoV-2 im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten zu schützen, um das Recht der Kinder und jungen Menschen auf Bildung und Erziehung zu sichern.

Abweichend zur aktuellen Schul- und Hausordnung der Willy-Brandt-Schule gelten deshalb bis auf Weiteres folgende Ergänzungen:

  • Es wird empfohlen, auf mobilen Endgeräten, die Corona-Warn-App zu nutzen! 
  • Durch die aktuelle Coronabetreuungsverordnung wird geregelt, dass der Präsenzunterricht nicht mehr an bestimmte Inzidenzwerte gebunden ist. Die Maßnahmen zur Eindämmung von Corona-Infektionen folgen nunmehr der sogenannten 3G-Strategie.

Durchzuführende Maßnahmen zum gesamten Schulgebäude

  • Alle Schülerinnen und Schüler nehmen am Präsenzunterricht teil!
  • Innerhalb von Gebäuden, also in Klassen- und Kursräumen, in Sporthallen, auf Fluren und sonstigen Verkehrsflächen sowie den übrigen Schulräumen besteht die Maskenpflicht weiter.
  • Die Maskenpflicht entfällt im gesamten Außenbereich der Schulen, insbesondere auf Schul- und Pausenhöfen sowie auf Sportanlagen.
  • Es bleibt allerdings jeder Schülerin und jedem Schüler sowie allen in Schule tätigen Personen unbenommen, im Außenbereich freiwillig eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.
  • Für alle in Präsenz tätigen Personen (Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, sonstiges an der Schule tätiges Personal) werden wöchentlich drei Coronaselbsttests durchgeführt. Diese finden grundsätzlich am Montag, Mittwoch und Freitag statt. Für die Schülerinnen und Schüler finden sie ausschließlich in der Schule unter der Aufsicht schulischen Personals statt.
    • Die Testpflicht besteht nur dann nicht,
      • wenn eine Person vollständig geimpft ist (2 Impfungen, wobei die 2 Impfung mindestens 14 Tage her sein muss) oder
      • wenn eine Person nachweislich an Corona erkrankt war (die Erkrankung muss mindestens 28 Tage bzw. nicht länger als 6 Monate zurückliegen) oder
      • wenn eine Person nachweislich an Corona erkrankt war und nachweislich eine Impfung erhalten hat.
    • Wer an den schulischen Test nicht teilnehmen möchte, muss einen aktuellen Testnachweis vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden ist.
    • Personen, die sich der Maskenpflicht oder der Testung verweigern, sind bereits kraft Gesetzes von der Teilnahme am Unterricht ausgeschlossen und unterliegen ebenfalls bereits kraft Gesetzes einem Betretungsverbot für das Schulgebäude.
    • Die Schulleiterin oder der Schulleiter ist aber nach wie vor gehalten, die betreffende Person ausdrücklich zum Verlassen des Schulgebäudes aufzufordern, wenn sie dem gesetzlichen Unterrichtsausschluss und Betretungsverbot nicht von sich aus Folge leistet.
    • Ein Anspruch auf Distanzunterricht besteht in diesem Fall nicht.
    • Die Abwesenheit im Unterricht wegen eines Unterrichtsauschlusses/Betretungsverbots stellt zunächst kein unentschuldigtes Fehlen dar.
    • Die fortdauernde, nicht medizinisch begründete Verweigerung von Schutzmaßnahmen (Maske, Testung) kann jedoch den Verdacht einer Schulpflichtverletzung begründen, mit entsprechenden Folgen auch für die Bewertung nichterbrachter Leistungsnachweise.
    • Positiv getestete Schülerinnen und Schüler müssen von den Eltern abgeholt werden. Darüber hinaus ist über den Hausarzt oder das Testzentrum ein PCR-Test durchzuführen. Bis auf weiteres muss sich die Schülerin oder der Schüler in Quarantäne begeben. Diese wird vom Gesundheitsamt angeordnet und nur durch dieses auch wieder aufgehoben werden.
    • Es besteht KEINE Einbahnstraßenregelung im Schulgebäude. Dennoch ist darauf zu achten, dass Begegnungen möglichst auf Distanz stattfinden.
    • Beim Eintritt in das Gebäude sollten die Hände desinfiziert werden. Hierzu sind an allen Eingängen Desinfektionsstationen montiert. Alternativ zur Händedesinfektion sollten die Hände im Klassenraum gründlich gewaschen werden. Im weiteren Verlauf des Aufenthaltes im Gebäude ist geboten, sich regelmäßig und gründlich die Hände zu waschen. In allen Klassen- und Kursräumen sowie in den Toiletten stehen ausreichend Waschmöglichkeiten für die Hände zur Verfügung.
    • Die Klassenräume und Oberstufenräume bleiben durchweg geöffnet.
    • Im Zusammenhang mit dem Wegfall der Maskenpflicht ist der Mindestabstand von 1,50 m nur noch innerhalb von Gebäuden von Bedeutung, wenn dort wegen eines besonderen pädagogischen Bedarfs (z.B. Sport) oder beim zulässigen Verzehr von Speisen und Getränken vorübergehend keine Maske getragen werden muss.
    • Beim Besuch des Sekretariats ist der Zugang nur einzeln erlaubt. Hält sich eine Person bereits vor dem Tresen des Sekretariates auf, muss vor dem Raum unter Beachtung der Mindestabstände der Personen gewartet werden.
    • Schülerinnen und Schüler mit erkennbarer Erkrankungssymptomatik müssen nach § 54 Absatz 4 des Schulgesetzes von den Lernangeboten ausgeschlossen werden. Ebenso werden Schülerinnen und Schüler, die gegen die in dieser Hausordnung genannten Regeln verstoßen nach § 53 Absatz 2 des Schulgesetzes (vorübergehender Unterrichtsauschluss) ausgeschlossen, da ihr Verhalten eine potenzielle Gefährdung der Gesundheit anderer darstellt.
    • Der Spielekeller darf mit maximal 35 Personen betreten werden, sofern dieser geöffnet hat.
    • Eine regelmäßige Reinigung und Desinfektion von Räumen, Mobiliar und Kontaktflächen erfolgt regelmäßig am Ende des Schultages durch die Reinigungskräfte.

Erforderliche Nachweise von Schülerinnen und Schülern bei 3G-Beschränkungen

  • Nach der aktuellen Coronaschutzverordnung (§ 2 Absatz 8 Satz 3) gelten im öffentlichen Leben außerhalb der Schule „Schülerinnen und Schüler aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestet".
  • Nach § 4 Absatz 5 Coronaschutzverordnung benötigen Schülerinnen und Schüler unter 16 Jahren bei 3G-Beschränkungen keinen Nachweis, sofern nicht im Zweifelsfall allein das Alter nachgewiesen werden muss.
  • Für die jüngeren Schülerinnen und Schüler entfällt damit grundsätzlich auch das
    berechtigte Interesse an der Ausstellung einer Schultestbescheinigung, die ansonsten „auf Wunsch" auszustellen ist.
  • Bei Jugendlichen ab 16 Jahren lässt sich für Außenstehende nicht immer mit Gewissheit feststellen, dass sie der Schulpflicht unterliegen.
  • Für Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren sieht § 4 Absatz 5 Coronaschutzverordnung seit dem 23. August 2021 deshalb die Vorlage einer „Bescheinigung der Schule" vor. Diese Bescheinigung wird - wie bisher - erteilt, wenn sich die Schülerin oder der Schüler einem schulischen Selbsttest mit negativem Ergebnis unterzogen hat. Sie gilt für die Dauer von 48 Stunden ab Ausstellung als Nachweis.

Quarantäne in schulischen Gemeinschaftseinrichtungen

  • Die Quarantäne von Schülerinnen und Schülern ist ab sofort grundsätzlich auf die nachweislich infizierte Person zu beschränken.
  • Die Einhaltung aller Hygieneregeln einschließlich der Maskentragung in Innenräumen stellt eine Bedingung für die gezielte Quarantänisierung nur der infizierten Personen dar.
  • Vollständig geimpfte oder genesene Personen ohne Symptome sind von der Quarantäneanordnung ohnehin ausgenommen.
  • Sollte ausnahmsweise doch eine Quarantäne von Kontaktpersonen angeordnet werden, ist diese auf so wenige Schülerinnen und Schüler wie möglich zu beschränken.
  • Die Quarantäne der Schülerinnen und Schüler kann in diesem Fall durch einen negativen PCR-Test vorzeitig beendet werden. Dieser erfolgt beim Arzt oder im Rahmen der Kapazitäten in den Testzentren und frühestens nach dem fünften Tag der Quarantäne.

Durchzuführende Maßnahmen zum Unterrichtstag

  • Alle 20 Minuten sind die Klassen- und Kursräume für 5 Minuten stoßzulüften. In den Pausen sind die Fenster permanent zu öffnen.
  • Solange der Unterrichtsablauf nicht gestört wird, können Wolldecken genutzt werden.
  • Die Toiletten werden zu Pausenzeiten geöffnet.
  • Die Toiletten können über den gesamten Tag genutzt werden. In Zeiten des Unterrichtes sind die Toiletten mit dem Schülerausweis zu entriegeln.

Durchzuführende Maßnahmen im Klassenraum

  • Generell gilt immer die Dokumentationspflicht über die Anwesenheit.
  • Die Dokumentationspflicht von Sitzplänen fällt weg. Im Einzelfall kann es aber zur Unterstützung der Gesundheitsbehörden nach wie vor nötig sein, die Sitzordnung einer Klasse oder eines Kurses kurzfristig zu rekonstruieren.
  • Bis auf weiteres sind auf Gruppenarbeit und andere Sozialformen zu verzichten.
  • Im Chemieunterricht ist das Experimentieren weiterhin möglich.
  • Schulbücher aus der täglichen Ausleihe (z.B. Religionsbücher) müssen nicht desinfiziert werden. Es wird aber dringend empfohlen nach der Nutzung sich gründlich die Hände zu waschen oder die Hände zu desinfizieren.

Durchzuführende Maßnahmen in Räumen für das Kollegium

Persönliches Verhalten

  • Auf regelmäßiges Händewaschen (mindestens 20 Sekunden mit Wasser und Seife) oder Händedesinfektion ist zu achten.
  • Niesetikette muss eingehalten werden: bei Husten und Niesen, Mund und Nase mit einem Tuch bedecken oder in die Armbeuge niesen.
  • Nicht an Mund, Augen oder Nase fassen, wenn die Hände nicht sauber sind.
  • Keine Bedarfsgegenstände wie Gläser, Flaschen zum Trinken, Löffel etc. gemeinsam nutzen.

 

Verhalten der Lehrkräfte beim Auftreten einer akuten Erkrankung und bei Symptomen von Covid-19 während des Unterrichts

  • Schülerinnen und Schüler, die einen positiven Schnelltest aufweisen oder die im Schulalltag COVID-19-Symptome (wie insbesondere Fieber, trockener Husten, Verlust des Geschmacks-/Geruchssinn) aufweisen, sind ansteckungsverdächtig. Sie sind unmittelbar und unverzüglich zum Sekretariat zu schicken, um dann nach Hause geschickt oder von den Eltern abgeholt zu werden.
  • Bis zum Verlassen der Schule sind sie getrennt unterzubringen und angemessen zu beaufsichtigen (u.a. Sanitätsraum).
  • Bei einem einfachen Schnupfen ist über das Sekretariat zu empfehlen, dass eine Schülerin oder ein Schüler mit dieser Symptomatik ohne weitere Krankheitsanzeichen oder Beeinträchtigung ihres Wohlbefindens zunächst für 24 Stunden zu Hause beobachtet werden soll. Kommen jedoch weitere Symptome wie Husten, Fieber etc. hinzu, ist eine diagnostische Abklärung zu veranlassen.

 

Sport- und Musikunterricht

  • Sportunterricht wird bei Beachtung der einschlägigen Hygienevorgaben wieder grundsätzlich in vollem Umfang erteilt. Kontaktsportarten finden im Freien statt.
  • Nur zu Prüfungszwecken und bei widrigen Witterungsverhältnissen kann von dieser Regel abgewichen werden. Findet Sportunterricht in der Sporthalle statt, besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske; intensive ausdauernde Belastungen in Sporthallen sind unzulässig.
  • Beim Sportunterricht im Freien besteht keine Pflicht zum Tragen einer medizinischen oder sonstigen Mund-Nase-Bedeckung.
  • Die Auswahl der Lerninhalte und der Unterrichtsorganisation muss für den Sportunterricht im Freien und in der Sporthalle unter dem Blickwinkel erfolgen, dass ausreichend Abstand gehalten werden kann.
  • Während des Umkleidens muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Die Umkleiden werden während des Sportunterrichtes gelüftet. Aus diesem Grund bitte keine Wertgegenstände in den Umkleiden zurücklassen.
  • Eine Handdesinfektion oder eine gründliche Waschung der Hände ist im Anschluss verpflichtend!
  • Es gilt wieder die ursprüngliche Kleiderordnung der Willy-Brandt-Schule! Das Tragen von Trainingsanzügen o.ä. ist außerhalb des Sportunterrichtes nicht erlaubt.
  • Schwimmunterricht findet statt.
  • Der Musikunterricht findet normal statt. Gemeinsames Singen und das Spielen von Blasinstrumenten ist im Moment in der Inzidenszstufe 1 (7-Tage-Inzidenz von 35) in gut durchlüfteten Räumen gestattet. Musikinstrumente müssen nicht desinfiziert werden. Es wird aber dringend empfohlen nach der Nutzung sich gründlich die Hände zu waschen oder die Hände zu desinfizieren.

 

Durchzuführende Maßnahmen im Ganztag

  • Das Schulbistro ist seit dem 23.8.21 geöffnet.
  • Die SuS dürfen im Klassenraum in der Frühstückspause auf ihrem festen Sitzplatz die Maske absetzen und essen und trinken. In Bewegung dürfen die SuS nicht essen oder trinken.
  • In der Sekundarstufe I und II findet Unterricht nach Plan statt.

Verpflegungsangebote

  • Die Mensa ist öffnet ab dem 30.8.2021 mit warmen Mittagessen.
  • Das Schulbistro ist geöffnet.

Quarantäneregelungen im Distanzunterricht

  1. a) einzelne SuS sind vorübergehend in Quarantäne
  • SuS erhalten Aufgaben über Teams, die je nach Jahrgangsstufe auch über einen längeren Zeitraum bearbeitet werden können.  Die Lehrkraft legt den Abgabetermin fest und bewertet und dokumentiert die Leistungen der SuS. Die bewerteten Aufgaben werden zeitnah zurückgegeben.
  • Wenn möglich, nehmen die SuS online am Unterricht teil.
  • Die SuS müssen darüber informiert werden, dass Aufgaben im Distanzunterricht bewertet werden und in die SoMi-Note einfließen. Sollten Aufgaben nicht abgegeben werden,  werden sie mit ungenügend bewertet.
  • Klassenarbeiten müssen zu den festgelegten zentralen Nachschreibeterminen nach der Quarantäne in der Schule nachgeschrieben werden.
  1. b) Klassen, Jahrgänge sind in Quarantäne
  • Am Tag nach der Bekanntgabe der Quarantänemaßnahmen findet der Unterricht digital gemäß des regulären Stundenplans statt. Die Anwesenheit der SuS muss zu Beginn jeder Stunde im Chat oder in einer Videokonferenz geprüft und nachträglich im Klassenbuch dokumentiert werden.
  • Die  SuS erhalten Aufgaben über Teams, die je nach Jahrgangsstufe auch über einen längeren Zeitraum bearbeitet werden können.  Die Lehrkraft legt den Abgabetermin fest und bewertet und dokumentiert die Leistungen der SuS. Die bewerteten Aufgaben werden zeitnah zurückgegeben.
  • Die SuS müssen darüber informiert werden, dass Aufgaben im Distanzunterricht bewertet werden und in die SoMi-Note einfließen. Sollten Aufgaben nicht abgegeben werden,  werden sie mit ungenügend bewertet.
  • Klassenarbeiten müssen im Präsenzunterricht in der Schule geschrieben werden. Dafür werden Räume zur Verfügung gestellt.
  1. c) Lehrkraft in Quarantäne
  • Sind Lehrkräfte in Quarantäne, müssen diese ihre Lerngruppen für die Vertretungsstunden über Teams mit Aufgaben versorgen. Die Aufgaben werden bewertet und  die Leistungen der SuS fließen in die SoMi-Note ein.

Quellen:

  • Ministerium für Schule und Bildung NRW, Faktenblatt: Wiederaufnahme eines angepassten Schulbetriebs in Corona-Zeiten zu Beginn des Schuljahres 2020/2021.
  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, www.infektionsschutz.de/coronavirus/verhaltensregeln/mund-nasen-bedeckungen.html?L=0#c12767).
  • Kommunale Spitzenverbände und das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales sowie der Unfallkasse NRW, Hinweise und Verhaltensempfehlungen für den Infektionsschutz an Schulen in Zusammenhang mit Covid-19
  • Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW, Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung) - in der seit 15. Juli 2020 gültigen Fassung
  • Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW, Hygieneempfehlungen für die Verpflegung in Schulmensen
  • aktuelle Schulmails des MSW

Mülheim an der Ruhr, 20.09.2021

 

Covid-19-Haus- und Hygieneordnung

aquarius
mint
sor
talentscout
ruhrnatur